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(c) Brigitte Sannemüller

Wissenswertes

Minze


Minze (Mentha) ist ursprünglich im Mittelmeergebiet und in Vorderasien beheimatet. Dort kommt das Gewürz- und Heilkraut an Gewässerufern, Gräben und auf feuchten Wiesen vor. Die Gattung Minze weist eine große Arten- und Sortenvielfalt auf. Dies liegt unter anderem daran, dass sich die Arten leicht kreuzen und zahlreiche Hybriden bilden. Die Bezeichnung "Minze" stammt aus der griechischen Mythologie: Hades, der Gott der Unterwelt, verliebte sich in die Nymphe Minthe. Als seine Frau, die Göttin Persephone, die Liebelei entdeckte, soll Hades Minthe in eine duftende Minze verwandelt haben, um seine Geliebte dem Zorn der Ehefrau zu entziehen. Anderen Überlieferungen zufolge soll Persephone die Nymphe aus Eifersucht in eine Minz-Pflanze verwandelt haben.

Minze wird seit der Antike medizinisch verwendet. Tatsächlich empfahl Hippokrates, der Vater der Medizin, die Verwendung von Minze zur Behandlung von Husten und Erkältungen.

Seit Jahrhunderten wird Minze in der traditionellen Medizin zur Behandlung von Verdauungsproblemen, Erkältungen, Kopfschmerzen und anderen Beschwerden eingesetzt.

Heute wird Minze immer noch verwendet, da sie ätherische Öle enthält, welche den Appetit anregen und die Verdauung fördert. Auch bei Verstopfungen und Magenverstimmungen (fördert die Magensaftproduktion, erleichtert die Fettverdauung) ist sie hilfreich und reduziert Blähungen.

Zudem ist sie ein ausgezeichneter Atemerfrischer (Mundwasser).

 Eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin C, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kalium und Ballaststoffe, ist sie reich an Antioxidantien.

Das Aromen-Spektrum des mediterranen Krauts aus der Familie der Lippenblütle (Lamiaceae) umfasst sowohl herbe, balsamische, scharfe und mentholhaltige, als auch fruchtig-frische Arten und Sorten.

 So vielfältig die Minze-Arten, so unterschiedlich ihre Verwendung. Sie wird oft als Aromastoff in Lebensmittelprodukten wie Eiscreme, Süßigkeiten und Backwaren verwendet. Häufig zu Teemischungen, Bowlen und Cocktails hinzugefügt kann sie auch Soßen Eierspeisen und Salate verfeinern. Zu Geflügel, Lamm, Wild, Hackfleisch, Gerichten mit Tomaten, Möhren und Bohnen oder bei Kartoffel- und Zwiebelsuppe und Eintöpfen ist sie ein guter Begleiter.

Für erfrischende Drinks können Sie Minze einfrieren – sie schmeckt in Zitronenlimonade oder dem beliebten "Hugo" (Prosecco mit Holundersirup, Limettensaft, Marokkanischer Minze, Mineralwasser und Eiswürfel).

Auch in Essig und Öl eingelegt können die Minzblätter konserviert werden.

 Minze ist eine sehr unkomplizierte Pflanze, die sich leicht im Garten oder auf dem Balkon anpflanzen lässt. Es gibt 20 bis 30 verschiedene Sorten, die alle eine starke Heilkraft haben. Aufgrund der enthaltenen ätherischen Öle (Menthol), Flavonoide, Enzyme, Gerb- und Bitterstoffe wirkt Minze antibakteriell, keimtötend, beruhigend, krampflösend und schmerzstillend.